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Gewölbebrücke

Eine sehr wahrscheinlich oft unbeachtete Sehenswürdigkeit ist wohl die Gewölbebrücke in Calenberg über den Holsterbach. Sie ist ein historisches, technisches Bauwerk am südlichen Ortsrand, an der Kreuzung Neu-Calenberger-Weg und Dorfstraße. Die Brücke wurde im Jahr 1735 errichtet um die bis dahin vorhandene, aber mittlerweile schadhafte Holzbrücke zu ersetzen. Sie wurde als unmittelbarer Übergang über den Holsterbach zum Weg zum Wittmar-Wald und nach Wormeln benutzt. Im Jahr 1991 wurde die Brücke statisch gesichert und restauriert.

Bauzeit und Architektur

  • Zeit der Errichtung: 1735 (1991 statisch gesichert und restauriert)
  • Baustil: Massives Bruchsteinmauerwerk.
  • Konstruktionsform:
    • einfach Bogenbrücke aus Bruchstein, halbkreisförmige Tonnendecke – typisch für gewölbte Fußgänger- oder Feldwegebrücken früherer Zeiten.
    • Geneigte, abgewinkelte Flügelmauern zur Uferminderung.
    • Brüstung aus Bruchstein mit Stahlrohrgeländer zur Sicherheit.
    • Zum Obertrom hin (südöstlich) befindet sich ein spitzwinkliger Eisbrecher – in die Ufermauer eingezogen, der den Pfeiler bei Hochwasser gegen Treibeis schützt

Kulturelle & historische Bedeutung

  • Die Brücke wird als technisches Denkmal bewertet und ist ortsgeschichtlich bedeutsam, weil sie ein typisches Beispiel früher ländlicher Bauweise und Infrastruktur darstellt.
  • Sie zeigt, wie Verkehrswege und Übergänge in einer Zeit vor moderner Straßenplanung gestaltet wurden.
  • Solche Brücken waren für die Verbindung zwischen dem Ortskern, landwirtschaftlichen Flächen, Forstwegen und Nachbarorten unverzichtbar.

 

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